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[Bildunterschrift: Kommt nicht aus den Schlagzeilen: der Airbus A 380 ]
Neue Probleme beim doppelstöckigen Riesenflieger A380: Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss 20 Exemplare auf Risse an den Tragflächen untersuchen lassen. Das entspricht fast einem Drittel der insgesamt 67 Flugzeuge des Typs, die bisher weltweit im Dienst sind. "Wenn der Mangel nicht entdeckt und behoben wird, kann er möglicherweise die Stabilität des Flugzeugs beeinträchtigen", teilte die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA mit. Die Überprüfung müsse deshalb innerhalb der kommenden Wochen stattfinden. Die Anweisung betrifft alle Flugzeuge, die bereits mehr als 1300 Starts und Landungen hinter sich haben. Maschinen, die bereits auf mehr als 1800 Flüge kommen, müssen innerhalb von vier Tagen untersucht werden.
Die jetzt festgestellten "Risse vom Typ 2" seien "schwerwiegender" als die zunächst gefundenen, teilte die Behörde in Köln mit. Der europäische Flugzeughersteller Airbus war wegen Problemen mit dem A380 immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Vor zwei Wochen hatte Airbus erstmals von Haarrissen auf den Außenrippen der Flügel einiger A380-Maschinen gesprochen, die aber nicht dringend ausgebessert werden müssten. Am Donnerstag bestätigte der Flugzeugbauer erneut Risse, diesmal an einem Verbindungsstück. Airbus versicherte heute erneut, die Risse wirkten sich nicht auf die Sicherheit der Flugzeuge aus.
Betroffen von den angeordneten Kontrollen sind nach Angaben der EASA A380-Maschinen von Singapore Airlines, Emirates und Air France KLM. Das weltweit größte Passagierflugzeug war 2007 in Betrieb gegangen und wird auch von der Lufthansa geflogen. Die acht A380 der Lufthansa seien von der Anordnung der EASA aber nicht betroffen, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Tragflächen der A380 würden im Rahmen der von Airbus empfohlenen Wartung ohnehin überprüft.
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