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Die Behörden in Honduras verweigern dem gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya die Wiedereinreise über den Luftweg. Einem Flugzeug mit Zelaya an Bord werde keine Landeerlaubnis erteilt, erklärte der Außenminister der Übergangsregierung, Enrique Ortez. "Wer auch immer ihn begleiten mag und mit welcher Maschine er auch immer fliegen mag, es wird keine Landeerlaubnis geben", verkündete der Minister im Rundfunk.
Der gestürzte Staatschef hatte angekündigt, heute in Begleitung "mehrerer Staatschefs und Mitglieder der internationalen Gemeinschaft" in seine Heimat zurückzukehren. Seine Begleitung sollen die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner und der Staatschef von Ecuador, Rafael Correa, sein. Das honduranische Militär hatte gewarnt, Zelaya bei seiner Rückkehr sofort festzunehmen. Der Präsident war am vergangenen Sonntag gestürzt und vom Militär außer Landes gebracht worden.
Unterdessen wurde Honduras vorerst aus der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) ausgeschlossen worden. Die Generalversammlung des amerikanischen Staatenbundes beschloss, die Mitgliedschaft des mittelamerikanischen Staates auszusetzen. OAS-Generalsekretär José Miguel Insulza warnte vor einer Zuspitzung der Lage in Honduras. Auch er riet Zelaya, von einer Rückkehr nach Honduras vorerst Abstand zu nehmen. "Es gibt Risiken und es existiert das Risiko, festgenommen zu werden", sagte Insulza. "Es könnte zu Unruhen kommen, das ist keine sichere Rückkehr", fügte er an.
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